Weihnachtshilfe

Glanzlose und traurige Kinderaugen am Heiligen Abend müssen nicht sein. RETTET DAS KIND-Tirol erfüllt bescheidene Weihnachtswünsche und schenkt bedürftigen Kindern Notwendiges.

Durch eine Studie der Landes-Landwirtschaftskammer für Tirol wurde bald nach der Gründung von RETTET DAS KIND-Tirol bekannt, dass trotz intensiver Arbeit auf den Bergbauernhöfen das Existenzminimum für die Bergbauernfamilien oft nur knapp erreicht wurde. Wenn dann der Bauer oder die Bäuerin von schwerer Krankheit heimgesucht wurden oder gar verstarben, sank das Einkommen dieser Familie unter die Armutsgrenze. Selbst ein Unglück im Stall oder ein Schaden am ohnehin spärlichen Maschinenpark konnten katastrophale Folgen für das Familienbudget haben. Da blieben keine Mittel für kindliche Weihnachtswünsche und Einkäufe, auch wenn sie noch so bescheiden und notwendig waren.

RETTET DAS KIND-Tirol bot Hilfe an. Freilich konnte das Unglück nicht behoben werden, aber das Zeichen des Mitgefühls, die Hilfe selbst und das Freude-Schenken an die betroffenen Kinder gaben den Familien wieder Mut und die Kraft, mit ihrem Schicksal fertig zu werden. Viele an RETTET DAS KIND-Tirol gerichtete Dankesbriefe geben Zeugnis davon.

Die Weihnachtshilfe geschah in einer sehr persönlichen Form. Der Ortsbäuerin oder den Bezirksberaterinnen von den Landwirtschaftskammern, die mit der Bitte um Hilfe an RETTET DAS KIND-Tirol herangetreten waren, wurde der Rahmen bekannt gegeben, in dem sie mit der betroffenen Familie zusammen einkaufen gehen konnten. So wurden die Artikel eingekauft, welche die Familie am meisten benötigte, die ihr auch gefielen und wirklich passten. Die Rechnungsbelege wurden abschließend an RETTET DAS KIND-Tirol vorgelegt. Diesen Belegen war zu entnehmen, dass gute Winterschuhe – meist für das Größte der Kinder –  ein warmer Anorak, Wollmütze und Schal die Favoriten unter den Geschenken für die Kinder waren. Seltener gab es manchmal auch eine Rodel, eine Puppe oder ein Buch, und immer wieder notwendige Grundnahrungsmittel für die Familie.

In späteren Jahren wurde die Weihnachtshilfe auf in Not geratene Familien in den Dörfern und Städten ausgedehnt, wobei als Antragsteller auch die Jugendwohlfahrtsbehörden und Sozialämter und sonstige Hilfeorganisationen fungierten. Soweit als möglich wurde das Prinzip der persönlichen Hilfestellung beibehalten, musste aber wegen der Flut der Anträge teilweise aufgegeben werden.

Heute kommen viele Antragsteller persönlich in das Büro von RETTET DAS KIND-Tirol und weisen dort durch Unterlagen nach, dass sie Hilfe brauchen, weil sie keine Möglichkeit haben, ihren Kindern auch nur eine bescheidene Weihnachtsfreude zu bieten.
Häufig übernimmt RETTET DAS KIND-Tirol die Kosten für den Lebensmitteleinkauf zu Weihnachten, damit auch in sozial schwachen Familien ein bescheidenes Weihnachtsessen auf den Tisch kommt und den Eltern ein bisschen Geld zu einer Weihnachtsüberraschung für die Kinder bleibt.

Bei dieser Gelegenheit muss darauf hingewiesen werden, dass der Druck der Gesellschaft, der Mitschüler und Freunde auf Kinder aus sozial benachteiligten Familien groß ist. Arm zu sein und zu Weihnachten nichts zu bekommen, was wirklich Freude macht, lastet schwer auf der ganzen Familie. Oft gelingt RETTET DAS KIND-Tirol, den Kindern diese Last von der Seele zu nehmen.

Wenn das Notwendigste fehlt...

Wir helfen Ihnen! 0512/202413 oder hilfe(at)rettet-das-kind-tirol.at