Interview mit dem Schirmherrn von Rettet das Kind – Tirol Gregor Bloéb

Der erfolgreiche Schauspieler, Musiker und Vater von vier Kindern, Gregor Bloéb, ist seit 2002 Schirmherr von RETTET DAS KIND - Tirol. Das Wohlergehen der Tiroler Kinder liegt dem Pfaffenhofener sehr am Herzen.

Gregor Bloéb, wie sind Sie mit RETTET DAS KIND - Tirol in Verbindung gekommen?
Bei einer Filmpremiere sprach mich Gudrun Obitzhofer an. Menschen, die Begeisterung und Engagement für eine Sache aufbringen, haben mich immer schon beeindruckt. Genau diese Begeisterung verströmte Gudrun Obitzhofer, Vorstandsmitglied, als wir damals das erste Mal ins Gespräch gekommen sind. Ihr Engagement und das Leuchten in ihren Augen, als sie mir mehr über den Verein und dessen Tätigkeiten erzählte, konnten mich von Anfang an für diese Hilfsorganisation begeistern.

Sie sind ein erfolgreicher Künstler, weshalb sind Sie Schirmherr dieses Vereins?
Es gibt auf der ganzen Welt Not und sehr viele Hilfsorganisationen, die gute Dinge verrichten. Doch es wird oft vergessen, dass es im eigenen Land auch Armut gibt. Ich bin sehr froh, hier in unserem Land einen kleinen Teil beitragen zu können, Not und Elend in Tirol zu lindern. Außerdem kenne ich die Damen des Vorstandes und die Geschäftsführerin und weiß, dass jeder Euro unbürokratisch und schnell weitergegeben wird.

Wie sieht ihr Engagement für den Verein genau aus?
In den vergangenen Jahren haben wir einiges erreicht. Sofern es mir die Zeit erlaubt, bin ich Mitinitiator von Benefizveranstaltungen und Aktionen. Stünde mir mehr Zeit zur Verfügung, würde ich dem Verein gerne mehr unter die Arme greifen. Die Damen und Herren des Vorstandes haben seit der Gründung des Vereins im Jahre 1967 so viele Dinge erreicht – ihnen gebührt aufrichtige Anerkennung und Dank.

Was würden Sie sich wünschen?
Dass sich noch mehr Tirolerinnen und Tiroler für diesen Verein einsetzen, denn nur wenn Sie helfen, kann RETTET DAS KIND - Tirol helfen. Aber wichtig ist, dass man nicht bekannt sein muss, um zu helfen. Es ist wahrscheinlich etwas leichter, aber viel wichtiger sind die kleinen Dinge, die Großes bewegen.

Gibt es ein Ereignis, welches Ihnen in Ihrer langjährigen Schirmherrschaft besonders nahe gegangen ist?
Das Gemeinschaftsgefühl - das ich bei unseren Benefizkonzerten erfahren darf - beflügelt und gibt sehr viel Kraft.